Ein Ziel des ISF Bund-Länder-Projekts war es, die Warneffektivität zu verbessern. Hierzu realisierte das ISF Bund-Länder-Projekt verschiedene Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit und zur zielgruppengerechten Warnung.
Verbesserung der Warneffektivität
Um die Warneffektivität zu verbessern, realisierte das ISF Bund-Länder-Projekt verschiedene Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit und zur zielgruppengerechten Warnung.
Bundesweiter Warntag
Das Projekt plante und setzte die ersten beiden Bundesweiten Warntage zur Information über die Bevölkerungswarnung und zur Erprobung der Warnsysteme federführend in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katatsrophenhilfe (kurz: BBK) und den Ländern um.
Der Bundesweite Warntag dient der Erprobung der Warnsysteme. Das Auslösen der Warnkanäle lädt aber auch ein, sich über die Warnung der Bevölkerung zu informieren.
Online-Umfrage zum Bundesweiten Warntag 2022
Das Projekt initiierte die Durchführung einer Online-Umfrage mit über 800.000 Teilnehmenden.
Die Umfrage und Auswertung findet seitdem jährlich im Anschluss an den Bundesweiten Warntag statt, mit dem Ziel, die Warnkommunikation zu verbessern.
Zum Bundesweiten Warntag führt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (kurz: BBK) eine groß angelegte Online-Bevölkerungsumfragen durch. So trägt die Bevölkerung selbst dazu bei, Schwachstellen im Warnsystem aufzudecken und die Warnung zu verbessern.
Publikationen
Das Projekt unterstützte warnende Behörden durch die Entwicklung verschiedener Publikationen:
Mitarbeitende warnender Behörden erhalten mit dieser praxisnahen Publikation einen kompakten Überblick über die Kernaspekte des Warnprozesses. Diese wichtigen Informationen ebenso wie die Erkenntnisse der vergangenen Jahre sowie viele Tipps und Empfehlungen unterstützen Praktikerinnen und Praktiker der Warnung dabei, ein eigenes regional angepasstes Warnkonzept zu entwickeln.
Der Kurzleitfaden „Ein Warnkonzept erstellen“ bietet eine praktische Hilfestellung bei der Entwicklung eines umfassenden Warnkonzeptes. Die im Leitfaden enthaltenen Fragen sollten im jeweiligen Warnkonzept beantwortet werden. Zur Vorbereitung des Warnprozesses (Warnen, Aktualisieren, Entwarnen) finden Sie außerdem den Kurzleitfaden „Den Warnprozess vorbereiten“ sowie die „Checkliste zur Umsetzung des Warnprozesses“.
Die Leitlinien dienen als Orientierungshilfe für warnende Behörden und Organisationen sowie als Grundlage für ein gemeinsames Warnkonzept von Bund und Ländern, welches die Wirksamkeit von Warnmeldungen verbessern soll.
Die Publikation beinhaltet einen theoretischen und einen praktischen Teil mit 21 Empfehlungen zur Warnpraxis: Welche Informationen brauchen Menschen in Krisen? Was macht eine gute Warnung aus?
Erfahrungen, Good Practice und Hindernisse in der Umsetzung des Basis-Konzeptes Katastrophenschutz-Leuchttürme unter Berücksichtigung ihrer Verortung im Warnsystem.
Experiences, good practice, and obstacles in implementing the basic concept of local emergency support hubs under consideration of their positioning in the warning system.
Wann und unter welchen Bedingungen kann man ein VOST anfordern, wie bereitet man die Zusammenarbeit vor und was kann ein VOST leisten? Antworten auf diese Fragen und mehr bietet der praxisnahe Ratgeber zur Anforderung eines VOST.
When and under what conditions can authorities request a VOST, how should they prepare cooperation, and what services do VOSTs offer? These guidelines offer helpful information and provide practical advice on working with VOSTs.
Um die Bedürfnisse und Ressourcen in Bezug auf Warnung bei der türkischsprachigen Bevölkerung zu erfassen, führte das Projekt Warnung der Bevölkerung in Zusammenarbeit mit den Städten Mannheim und Ludwigshafen beispielhaft das Beteiligungsprojekt „MALUmat – wissen, was passiert“ durch. Die Ergebnisse des Projekts sowie Empfehlungen zur zielgruppengerechten Warnung stellen wir in drei Publikationen für Praktikerinnen und Praktiker zur Verfügung.
Um die Bedürfnisse und Ressourcen in Bezug auf Warnung bei der türkischsprachigen Bevölkerung zu erfassen, führte das ISF Bund-Länder-Projekt Warnung der Bevölkerung in Zusammenarbeit mit den Städten Mannheim und Ludwigshafen beispielhaft das Beteiligungsprojekt „MALUmat – wissen, was passiert“ durch. Die Ergebnisse des Projekts sowie Empfehlungen zur zielgruppengerechten Warnung stellen wir in drei Publikationen für Praktikerinnen und Praktiker zur Verfügung.
Um die Bedürfnisse und Ressourcen in Bezug auf Warnung bei der türkischsprachigen Bevölkerung zu erfassen, führte das ISF Bund-Länder-Projekt Warnung der Bevölkerung in Zusammenarbeit mit den Städten Mannheim und Ludwigshafen beispielhaft das Beteiligungsprojekt „MALUmat – wissen, was passiert“ durch. Die Ergebnisse des Projekts sowie Empfehlungen zur zielgruppengerechten Warnung stellen wir in drei Publikationen für Praktikerinnen und Praktiker zur Verfügung.
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ISF-Projekt: Öffentlichkeitsarbeit
Illustrationen
Das Projekt entwickelte Illustrationen zur verständlichen Darstellung von Warnabläufen.
Die im ISF Bund-Länder-Projekt entstandenen Grafiken sind frei zum Download verfügbar. Es handelt sich dabei um Illustrationen von warnrelevanten Gefahrenlagen und von Warnkanälen. sowie Logos und Piktogramme zur Beschilderung von Katastrophenschutz-Leuchttürmen.
Videos
Für ein multimediales Medienangebot hat das ISF Bund-Länder-Projekt auch Videos zum Thema Warnung der Bevölkerung produziert.
Warnmix für Deutschland - Auf diesen Wegen wird gewarnt
In Deutschland werden zur Warnung der Bevölkerung viele Kanäle eingesetzt. Warnmeldungen erhalten Sie beispielsweise über TV, Radio, Sirenen, Warn-Apps, Cell Broadcast oder auch über eine wachsende Anzahl an Stadtinformationstafeln. Auch die Weitergabe einer Warnung von Mensch zu Mensch spielt neben dem Einsatz technischer Warnmittel eine wichtige Rolle. Auf welchen Wegen eine Warnmeldung von einer Leitstelle bis hin zu Ihnen gelangt, zeigen wir in diesem kurzen Video.Dauer: 2:11Quelle: BBK
Video-Datei herunterladen (MP4, 2:11, DateiGroesseNichtAngegeben, nicht barrierefrei)
Warnung der Bevölkerung: Modulares Warnsystem
Wie funktioniert das Modulare Warnsystem, kurz MoWaS? Wer ist für die Warnmeldungen verantwortlich? Vor welchen Gefahren wird eigentlich gewarnt? Diese Fragen greift der Kurzfilm zur Warnung der Bevölkerung auf. Anlass für eine Warnung sind Situationen, die nicht alltäglich sind und besondere Maßnahmen erfordern. Viele Behörden nutzen das Modulare Warnsystem. Betroffene Menschen erhalten damit Informationen, wie sie sich schützen können. Diese Informationen werden über unterschiedliche Kanäle ausgegeben, zum Beispiel über Cell Broadcast, Warn-Apps oder den Rundfunk. Der Film zeigt vier Beispiele für Gefahrenlagen, anhand derer ein Überblick über die Abläufe des Modularen Warnsystems gegeben wird.Dauer: 3:00Quelle: BBK
Video-Datei herunterladen (MP4, 3:00, 321 MB, nicht barrierefrei)
Fachbeiträge
Im Projekt sind zahlreiche Produkte entstanden, darunter auch diverse Fachbeiträge in unterschiedlichen Medien, wie beispielsweise im Bevölkerungsschutz-Magazin des BBK.
Der vorliegende Artikel aus der Ausgabe 3/2025 des Magazins Bevölkerungsschutz zieht eine Bilanz von dem seit fast zehn Jahren bestehenden ISF Bund-Länder-Projekt Warnung der Bevölkerung: von Karin Scherer.