Es gibt Situationen, in denen es entscheidend ist zu wissen, wo man sich am besten in Sicherheit bringen kann.

Ob Naturereignisse, Atom­ und Chemieunfälle oder im schlimmsten Fall ein kriegerischer Angriff – je nach Situation kann es sehr unterschiedlich sein, ob ein Ort sicher oder eher gefährlich ist. Hier finden Sie einige Beispiele, welche Orte in welchen Situationen Schutz bieten können.

Grundsätzlich gilt: Achten Sie auf Warnhinweise und folgen Sie den Empfehlungen sowie möglichen Anweisungen.

Gase oder Dämpfe

Wenn im Freien Gase oder Dämpfe austreten, gehen Sie in ein Gebäude und schließen Sie Fenster und Türen. Gehen Sie möglichst in obere Stockwerke. Die meisten Gase sind schwerer als Luft und sammeln sich am Boden. Dichten Sie Fenster und Türen ab und schalten Sie Lüftungen aus. Wenn kein Gebäude in Reichweite ist, können Sie in Ihrem Auto Schutz finden. Stellen Sie Belüftung und Klimaanlage ab.

Wenn im Gebäude Gase, Dämpfe oder gefährliche Flüssigkeiten ausgetreten sind, verlassen Sie das Gebäude.

Hochwasser, Starkregen, Sturz- oder Sturmfluten

Bei Hochwasser, Starkregen, Sturz- oder Sturmfluten bieten höher gelegene Bereiche oder Stockwerke den besten Schutz. Betreten Sie auf keinen Fall den Keller. Wenn der Keller  geflutet wird, können Sie die Tür nicht mehr von innen öffnen. Zudem besteht Gefahr, dass Sie einen tödlichen Stromschlag erleiden. Meiden Sie Tiefgaragen, U­Bahn­Stationen und Unterführungen.

Radioaktive Stoffe

Wenn radioaktive Stoffe austreten, gilt: so tief wie möglich in innenliegenden Räumen oder am besten in Kellern, Tiefgaragen, U-­Bahn­-Stationen Schutz suchen. Dicke Mauern und Erde erhöhen den Schutz vor Strahlung.

Explosionen

Auch bei Explosionen gilt bieten Keller, Tiefgaragen, und U-­Bahn­-Stationen Schutz. Dicke Mauern und Erde erhöhen auch den Schutz vor Druckwellen und herumfliegenden Trümmern. Es ist wichtig, Fenster und Glasflächen zu meiden - wenn kein unterirdischer Raum in der Nähe ist, sollten innenliegende Räume ohne Fenster aufgesucht werden.

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