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21.04.2018Pressemitteilung

Verstärkung für den deutschen Bevölkerungsschutz

BBK übergibt Fahrzeuge in Bayern und Brandenburg

Gleich zwei Bundesländer haben am Samstag, 21. April, technische Verstärkung für den Bevölkerungsschutz erhalten. Feuerwehrleute nahmen sowohl in Bayern als auch in Brandenburg an diesem Tag bei einer feierlichen Übergabe in Potsdam und Fürth insgesamt acht Fahrzeuge für den Zivil- und Katastrophenschutz in Empfang.

Der bayerische Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, übergab gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Stephan Mayer, und dem Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Christoph Unger, sechs Löschgruppenfahrzeuge für die bayerischen Feuerwehren.

BBK-Vizepräsident Dr. Thomas Herzog bei der symbolischen Schlüsselübergabe an den brandenburgischen Minister des Innern, Karl-Heinz Schröter BBK-Vizepräsident Dr. Thomas Herzog bei der symbolischen Schlüsselübergabe an den brandenburgischen Minister des Innern, Karl-Heinz Schröter , BBK-Vizepräsident Thomas Herzog bei der symbolischen Schlüsselübergabe an den brandenburgischen Minister des Innern, Karl-Heinz Schröter (Vergrösserung öffnet sich im neuen Fenster)BBK-Vi­ze­prä­si­dent Dr. Tho­mas Her­zog bei der sym­bo­li­schen Schlüs­sel­über­ga­be an den bran­den­bur­gi­schen Mi­nis­ter des In­nern, Karl-Heinz Schrö­ter Quelle: BBK/Sun­trup

In Potsdam überreichte BBK-Vizepräsident Dr. Thomas Herzog mit dem brandenburgischen Minister des Innern, Karl-Heinz Schröter, den symbolischen Schlüssel für zwei Spezialfahrzeuge. Insgesamt haben die vom Bund bereitgestellten und finanzierten Fahrzeuge einen Wert von rund 1,8 Millionen Euro.

Zivil- und Katastrophenschutz: Eine Gemeinschaftsaufgabe

Die Fahrzeuge sind Bestandteil der sogenannten ergänzenden Ausstattung, die der Bund den Ländern für den Zivil- und Katastrophenschutz zur Verfügung stellt. Staatssekretär Mayer betonte: „Mit der Übergabe der Fahrzeuge leistet der Bund seinen Beitrag dafür, dass die Länder bestmöglichen Schutz für jeden Einzelnen gewährleisten können. Allerdings kann moderne Technik allein nur unterstützen – die Basis des Katastrophenschutzes bilden die vielen Haupt- und Ehrenamtlichen. Ihnen gilt mein ganz besonderer Dank für Ihre Einsatzbereitschaft.“

Die ergänzende Ausstattung des Bundes zu entwickeln, zu beschaffen und an die Länder zu übergeben ist eine zentrale Aufgabe des BBK. Präsident Unger hob hervor: „Wir müssen uns neuen Herausforderungen wie beispielsweise den jüngsten Wetterextremen stellen. Dazu gehört auch eine moderne Ausstattung. Eine Technik, die es den Haupt- und Ehrenamtlichen im Zivil- und Katastrophenschutz ermöglicht, auf unterschiedlichste Lagen bestmöglich zu reagieren. Weil wir als Bund im Ernstfall auf die Fähigkeiten der Länder angewiesen sind, liegt eine optimale Ausstattung der Länder in unserem ureigensten Interesse. Wir freuen uns deshalb sehr, diese Fahrzeuge heute übergeben zu können.“

Aufstellung der Fahrzeuge am Katastrophenschutzzentrum des Bayerischen Roten Kreuzes in Fürth Aufstellung der Fahrzeuge am Katastrophenschutzzentrum des Bayerischen Roten Kreuzes in Fürth, Aufstellung der Fahrzeuge am Katastrophenschutzzentrum des Bayerischen Roten Kreuzes in Fürth (Vergrösserung öffnet sich im neuen Fenster)Auf­stel­lung der Fahr­zeu­ge am Ka­ta­stro­phen­schutz­zen­trum des Baye­ri­schen Ro­ten Kreu­zes in Fürth Quelle: BBK/Strau­be

Aufstellung der Fahrzeuge auf dem Luisenplatz in Potsdam Aufstellung der Fahrzeuge auf dem Luisenplatz in Potsdam, Aufstellung der Fahrzeuge auf dem Luisenplatz in Potsdam (Vergrösserung öffnet sich im neuen Fenster)Auf­stel­lung der Fahr­zeu­ge auf dem Lui­sen­platz in Pots­dam Quelle: BBK/Sun­trup

Vielseitige Ausstattung – vom Brandschutz bis zur Dekontamination

Vertreterinnen und Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren nahmen in Bayern sechs neue Löschgruppenfahrzeuge Katastrophenschutz (LF KatS) und in Brandenburg jeweils einen Schlauchwagen Katastrophenschutz (SW KatS) sowie einen Gerätewagen Dekontamination Personal (GW Dekon P) in Empfang. Diese Spezialfahrzeuge sind für Zwecke des Zivilschutzes beschafft worden, können aber auch im Katastrophenschutz eingesetzt werden (sogenannter „Doppelnutzen“). Dazu wurden sie nun vom Bund an die Bundesländer und ihre Freiwilligen Feuerwehren übergeben.

Weitere Fahrzeuge bis 2020

Christoph Unger bei der Übergabe der neuen Löschgruppenfahrzeuge Christoph Unger bei der Übergabe der neuen Löschgruppenfahrzeuge , Christoph Unger bei der Übergabe der neuen Löschgruppenfahrzeuge (Vergrösserung öffnet sich im neuen Fenster)Chri­stoph Un­ger bei der Über­ga­be der neu­en Lösch­grup­pen­fahr­zeu­ge Quelle: BBK/Strau­be

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe beschafft gegenwärtig weitere 306 Löschgruppenfahrzeuge Katastrophenschutz und 94 Schlauchwagen Katastrophenschutz. Die Fahrzeuge sollen bis Ende 2020 an die Bundesländer ausgeliefert sein. Für diese Investitionen sind Haushaltsmittel von rund 93 Millionen Euro vorgesehen.

Die Innenministerien der Länder verteilten die Fahrzeuge auf die Kommunen. Folgende Feuerwehren erhielten am 21. April ein neues Bundesfahrzeug:

Bayern:

- Neustadt an der Donau
- Amberg
- Regensburg
- Augsburg
- Bad Kissingen
- Rödelsee

Brandenburg:

- Ostprignitz-Ruppin
- Brandenburg an der Havel

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter pressestelle@bbk.bund.de zur Verfügung.