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15.03.2013Pressemitteilung

AKNZ trainiert die Krisenstäbe der Stadt und der Polizei Dortmund

Vom 13. bis zum 15. März führte die Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) erstmals eine gemeinsame Übung für die Sicherheitsbehörden in der Stadt Dortmund durch. Beteiligte waren der Krisenstab und die Einsatzleitung der Stadt Dortmund sowie der Ständige Stab als Führungsstab des Polizeipräsidiums Dortmund.

Training an der AKNZ Training an der AKNZ, AKNZ trainiert die Krisenstäbe der Stadt und der Polizei Dortmund (Vergrösserung öffnet sich im neuen Fenster)Der Kri­sen­stab und die Ein­satz­lei­tung der Stadt Dort­mund so­wie der Stän­di­ge Stab als Füh­rungs­stab des Po­li­zei­prä­si­di­ums Dort­mund üb­ten zum ers­ten Mal ge­mein­sam an der AKNZ. Quelle: Bern­stein / BBK

Im Rahmen der Übung sollten die drei unterschiedlichen Stäbe eine Krise unter realistischen Bedingungen bewältigen. Das Szenario: Eine Großveranstaltung mit mehreren zehntausend Besuchern und einem Autokorso. Währenddessen brennt es in der U-Bahn, wodurch es eine große Anzahl von Verletzten gibt, die evakuiert, versorgt und transportiert werden müssen. Dabei standen besonders Entscheidungs- und Abstimmungsprozesse im Mittelpunkt. Insgesamt trainierten ca. 100 Personen an der AKNZ.

Bereits bestehende Unterlagen zu Einsätzen und Sicherheitskonzepten wurden von der Übungsleitung als Basis verwendet. Expertinnen und Experten der Sicherheitsbehörden steuerten die Übung und übernahmen das Coaching. Entwickelt wurde das Szenario der Übung in einem speziellen Seminar an der AKNZ. Das entsprechende Drehbuch erarbeitete die Übungsleitung in Dortmund.

Durch die Übung konnte die gute Zusammenarbeit zwischen den drei Stäben noch weiter verbessert werden. Vor diesem Hintergrund prüft das BBK, ob das erfolgreiche Übungsmodell auch für andere Städte in NRW in Frage kommt.