Bundesakademie wird durch zweiten Standort gestärkt
Meldung
Das BBK hat in seinem Neuausrichtungskonzept im März acht Punkte präsentiert, um den Bevölkerungsschutz in Deutschland zu stärken. Seitdem ist schon viel passiert: das Sirenenförderprogramm läuft erfolgreich an, die Nationale Reserve Gesundheitsschutz wurde im Bundestag beschlossen ebenso wie kürzlich Cell Broadcast.
Jetzt ist das BBK einen weiteren Schritt vorangekommen: Die Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung, kurz BABZ, bekommt einen zweiten, neuen Standort. Bundesinnenminister Horst Seehofer hat dazu die Absicht erklärt, diesen Standort in Stralsund anzusiedeln.
Stärkere Vernetzung
Mit dem zweiten Standort wird die Bundesakademie die Ausbildung im Bevölkerungsschutz weiter in die Fläche bringen. Fachliche Schwerpunkte werden auf der intensiven Aus- und Fortbildung im Risiko- und Krisenmanagement für Führungskräfte und Verantwortliche aus Politik, Wirtschaft und Forschung auf allen Ebenen liegen.
Dadurch werden die verschiedenen Ressorts und der Bevölkerungsschutz übergreifend und stärker miteinander vernetzt. Aber auch Fragen zum Recht in Ehrenamt und bei Spontanhilfeeinsätzen werden in neuen Lehrveranstaltungen verhandelt.
Klassische Schulungen und digitale Formate
Zudem wird sich die neue Liegenschaft mit der Kernaufgabe des BBK, der Zivilen Verteidigung , auseinandersetzen und zum Beispiel die Ausbildung sowie das Training rund um die Zivile Alarmplanung weiter ausbauen.
Neben klassischen Schulungen werden neue und digitale Formate entwickelt, in denen sich Teilnehmende über aktuelle Themen im Bevölkerungsschutz quasi ortsunabhängig austauschen können. Ebenfalls angedacht ist der internationale Austausch von Bevölkerungsschutzschulen in Europa und der ganzen Welt.
Große Nachfrage
Der Bedarf an qualitativ hochwertiger Aus- und Fortbildung im Risiko- und Krisenmanagement, wie ihn die Bundesakademie bietet, ist sehr hoch und angesichts der Krisen in den vergangenen zwei Jahren und im Zuge der aktuellen Flutkatastrophe noch deutlich gestiegen.
Die Bundesakademie konnte zuletzt einige Anfragen von Kommunen, Unternehmen und Partnern im Bevölkerungsschutz wegen fehlender Kapazitäten nicht bedienen. Mit einer weiteren Ausbildungsstätte soll dieser hohe und gestiegene Bedarf sowohl qualitativ als auch quantitativ künftig gedeckt werden.
Nähere Informationen zur Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung finden Sie unter
Mehr Informationen zum Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe finden Sie unter
Folgen Sie uns auch auf Twitter und Instagram unter
Die aktuellsten Meldungen
Pakt für den Bevölkerungsschutz beschlossen
Meldung
Mit dem neuen Pakt für den Bevölkerungsschutz stärkt die Bundesregierung die zivile Verteidigung und investiert bis 2029 zehn Milliarden Euro. Modernste Ausrüstung, verbesserte Warnsysteme und die Förderung des Ehrenamts stehen im Fokus. Erfahren Sie mehr über die geplanten Maßnahmen.
Zivilschutz im Fokus des Symposiums - Hilfe für Helferinnen und Helfer
Pressemitteilung
Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte in Zivilschutzlagen war der Schwerpunkt des 12. Symposiums Hilfe für Helferinnen und Helfer, das gemeinsam vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (kurz: BBK) und dem Deutschen Feuerwehrverband (kurz: DFV) organisiert wurde. An der Tagung am 7. Mai in Fulda nahmen auch Gäste aus der Ukraine teil, die ihre Erfahrungen mit Psychosozialer Notfallversorgung unter den Bedingungen des Kriegs einbrachten.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt übergibt 20 Zivilschutzfahrzeuge - Neue Mannschaftstransportwagen zur „Führung Dekontamination Verletzter“ gehen in Dienst
Pressemitteilung
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat am Donnerstag, 30. April 2026, in Bonn 20 Spezialfahrzeuge für den Zivilschutz an Einsatzkräfte übergeben. Darunter zehn CBRN-Erkundungswagen und die ersten zehn von insgesamt 61 Mannschaftstransportwagen Führung Dekontamination Verletzter. Die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (kurz: BBK) entwickelten und beschafften Fahrzeuge wurden von ehren- und hauptamtlichen Kräften aus Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz entgegengenommen.