Navigation und Service

25.04.2018Zusammenarbeit

Zusammenarbeit zwischen BBK und GIZ wird ausgebaut

Die bereits seit 2009 laufende Zusammenarbeit zwischen dem BBK und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wird weiter ausgebaut. BBK-Präsident Christoph Unger und GIZ-Vorstandsmitglied Dr. Christoph Beier unterzeichneten am 20. April eine neue diesbezügliche Vereinbarung.

Blick in die Gesprächsrunde Blick in die Gesprächsrunde, Zusammenarbeit BBK GIZ wird ausgebaut (Vergrösserung öffnet sich im neuen Fenster)Ver­tre­ter der GIZ zu Ge­sprä­chen im BBK Quelle: Strau­be / BBK

Der Rahmenvertrag bezieht sich unter anderem auf die Fortführung der Globalen Initiative Katastrophen-Risiko-Management (GIKRM) der GIZ sowie auch auf die Umsetzung des Sendai-Rahmenwerkes der Vereinten Nationen für Katastrophenvorsorge.

Bereits von 2009 bis 2017 kooperierten GIZ und BBK im Rahmen eines langjährigen Projektes der GIZ zur Verbesserung des Katastrophen-Risiko-Managements in der Volksrepublik China. Nun wird die Zusammenarbeit im Rahmen der zweiten Etappe der GIKRM unter anderem auf das Sendai-Rahmenwerk fokussiert, nicht zuletzt wegen der beim BBK seit Ende 2017 eingerichteten Nationalen Kontaktstelle zur Umsetzung dieses UN-Rahmenwerkes. Diesem hat sich auch Deutschland verpflichtet. Sowohl GIZ als auch BBK sind in der Interministeriellen Arbeitsgruppe des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI), des Auswärtigen Amtes (AA) und des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) vertreten. Diese Arbeitsgruppe begleitet strategisch den Umsetzungsprozess des Sendai-Rahmenwerkes. Darüber hinaus wird aber auch die aktive Beteiligung des BBK bei geeigneten Projekten in Ländern eine Rolle spielen, in denen deutsches Bevölkerungsschutz-Knowhow über die GIZ erfolgreich transferiert werden kann.

Die GIZ-Delegation im Gespräch Die GIZ-Delegation im Gespräch, Zusammenarbeit BBK GIZ wird ausgebaut (Vergrösserung öffnet sich im neuen Fenster)Die GIZ-De­le­ga­ti­on im Ge­spräch Quelle: Strau­be / BBK

BBK und GIZ wollen sich auch gegenseitig bei der gemeinsamen Nutzung von Infrastrukturen bzw. technischen Leistungen unterstützen, wenn der Bedarf im Rahmen internationaler Aktivitäten vorhanden und durch entsprechende Angebote abgedeckt werden kann. BBK-Präsident Christoph Unger führte bei dieser Gelegenheit die GIZ-Delegation in die Aufgaben des BBK ein und demonstrierte dessen Leistungsfähigkeit exemplarisch im Gemeinsamen Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ), der Warnzentrale sowie anhand der Arbeit im Psychosozialen Krisenmanagement und der Koordinierungsstelle Nachsorge, Opfer- und Angehörigenhilfe (NOAH).