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05.09.2018Warnung der Bevölkerung

NINA und MoWaS fester Bestandteil der Warnung NRW – bisher 600 Warnmeldungen bundesweit im Jahr 2018

Warnmeldungen müssen schnell und in allen Situationen bei der Bevölkerung ankommen. Um dies zu gewährleisten, hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) das Modulare Warnsystem (MoWaS) entwickelt, welches heute am 06.09.2018 wichtiger Bestandteil des ersten NRW-Warntags ist.

Warntag in Nordrhein-Westfalen Warntag in Nordrhein-Westfalen, NRW-Warntag (Vergrösserung öffnet sich im neuen Fenster)Gra­fik für War­nung in NRW

MoWaS bis August 2018 rund 600 mal genutzt

In Nordrhein-Westfalen sind alle Leitstellen der Kreise und kreisfreien Städte sowie das Lagezentrum in Innenministerium an MoWaS angebunden. Hier entschied sich das Land für den Anschluss aller Leitstellen an das Modulare Warnsystem.

Dies ermöglicht die Warnung der Bevölkerung jederzeit und in Sekundenschnelle. Allein im Jahr 2018 wurde MoWaS deutschlandweit bis August rund 600 mal genutzt, um Warnmeldungen zu veröffentlichen. Mit 342 Meldungen kamen mehr als die Hälfte hiervon aus NRW.

Unabhängig von Stromnetz und über Satellit verbunden

Die technische Basis von MoWaS gewährleistet eine Unabhängigkeit vom Stromnetz oder öffentlichen terrestrischen Übertragungswegen, die in einer möglichen Katastrophe ausfallen könnten. So sind die Leitstellen nicht nur über Satellit verbunden, sondern verfügen auch über Redundanzen, um ihre Leistungsfähigkeit technisch zu gewährleisten.

Knapp 3,5 Millionen NINA-Downloads

Auch die vom BBK bereitgestellte Warn-App NINA ist fester Bestandteil des Warnsystems. Deutschlandweit hat die App bereits knapp 3,5 Millionen Nutzerinnen und Nutzer. In Städten wie Köln oder Düsseldorf bezieht knapp ein Viertel der Einwohnerinnen und Einwohner die ortsbezogenen Warnungen.

Am 06.09.2018 finden Testwarnungen in NRW statt

Der Warntag in NRW dient dazu, die enge Zusammenarbeit von Bund und Ländern mit einem Test der Warnmittel weiterzuentwickeln und die Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren. So wird unter anderem eine NINA-Testwarnung inklusive Handlungsempfehlungen verschickt. Weitere Aktionen wie ein zeitgleicher Sirenenprobealarm oder Testwarnungen durch Lautsprecherfahrzeuge weisen die Bürgerinnen und Bürger auf die verschiedenen Warnmittel und Kanäle hin.