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15.11.2017Besuche

Präsident Unger zu Besuch im Hauptquartier der United States Army Europe

Mitte November 2017 hat Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), auf Einladung von Brigadegeneral Kai Rohrschneider zusammen mit Albrecht Broemme, Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), das Hauptquartier der United States Army Europe (USAREUR) in Wiesbaden besucht.

Rohrschneider ist als deutscher Brigadegeneral seit Beginn 2017 Stabschef des europäischen Kommandos des US-Heeres und hatte die Präsidenten von BBK und THW eingeladen, um insbesondere über den sogenannten Host Nation Support als Themenbereich der Zivil-Militärischen-Zusammenarbeit zu sprechen.

Der Host Nation Support umfasst zivile und militärische Maßnahmen der Unterstützung von alliierten oder befreundeten Streitkräften im eigenen Land. Ziel ist es dabei, Gaststreitkräfte bei ihren Einsätzen, Übungen oder Vorhaben während ihres Aufenthaltes in Deutschland bestmöglich zu unterstützen.

Christoph Unger informierte Kai Rohrschneider und Teile des Stabes darüber hinaus über die nationalen Zivilschutzfähigkeiten der Bundesrepublik Deutschland und über den Stand der Umsetzung des NATO-Resilienzkonzeptes.

Präsident Unger zu Besuch im Hauptquartier der United States Army Europe Präsident Unger zu Besuch im Hauptquartier der United States Army Europe, Präsident Unger zu Besuch im Hauptquartier der United States Army Europe (Vergrösserung öffnet sich im neuen Fenster)Prä­si­dent Chri­stoph Un­ger, Bri­ga­de­ge­ne­ral Kai Rohr­schnei­der und Prä­si­dent Al­brecht Bro­em­me mit Teil­neh­mern des Tref­fens Quelle: BBK

Von den Staats- und Regierungschefs der NATO-Bündnisstaaten wurden 2016 auf dem NATO-Gipfel in Warschau sieben Grundvoraussetzungen beschlossen, um die Widerstandsfähigkeit der Allianz zu erhöhen. Die Umsetzung dieses Resilienzkonzeptes ist die Antwort der NATO auf die neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen. Das Konzept beschreibt unter anderem die Notwendigkeit, zivile Akteure noch stärker in die militärische Vorsorgeplanung mit einzubeziehen und stellt eine Neufokussierung des strategischen Konzepts des Bündnisses aus dem Jahr 2010 dar.

Neben den Militärangehörigen der NATO beheimatet die Bundesrepublik auch zahlreiche zivile Angehörige der Streitkräfte sowie Familienangehörige der Soldaten. Unger nutzte die Gelegenheit, um ebenfalls über allgemeine Themen des Selbstschutzes in Krisenfällen zu informieren, so wie beispielsweise über die Notwendigkeit eines Vorrates an Lebensmitteln und Trinkwasser sowie über die Warn-App NINA, die das BBK nutzt, um die Bevölkerung vor Schadensereignissen zu warnen.

Website der United States Army Europe

Streitkräftebasis

NATO-Verbündete unternehmen weitere Schritte zur Stärkung der Resilienz

Website der deutschen NATO-Vertretung in Brüssel

Warn-App NINA


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