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12.10.2017Presseeinladung

Smartphone als Retter: Notfallkommunikation bei Netzausfall

Stromausfall, Hackerangriff, Naturkatastrophe - unser Mobilfunknetzwerk ist verwundbar. Doch gerade in Krisensituationen ist das Netz von zentraler Bedeutung. In Zeiten mobiler Kommunikation und sozialer Medien werden darüber Hilferufe abgesetzt, Informationen zur Notfallsituation recherchiert, Angehörige angerufen und Lebenszeichen gegeben. Die Kommunikation über das Mobilfunknetz ist fester Bestandteil der Katastrophenbewältigung und kann Leben retten.

Wie im Krisen- und Katastrophenfall ohne Mobilfunknetz trotzdem kommuniziert werden kann, erforscht das Projekt smarter (Smartphone-based Communication Networks for Emergency Response) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), der TU Darmstadt und der Universität Kassel.


Wir laden Sie herzlich ein, die entwickelte smarter-App beim Pressetermin am 20. Oktober in Darmstadt in einer spannenden Live-Situation selbst zu testen. Die Forscherinnen und Forscher stehen Ihnen bei dieser Gelegenheit für Interviews zur Verfügung.


Was:
Pressegespräch zum Forschungsprojekt smarter mit Live-Test der smarter-App
Wann:
Freitag, 20. Oktober 2017, 10:00 Uhr
Wo:
Georg Christoph Lichtenberg-Haus der TU Darmstadt
Dieburger Straße 241, 64287 Darmstadt


Weitere Informationen: www.smarter-projekt.de


Das Projekt smarter ist ein Verbundforschungsprojekt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Seit März 2015 hat es eine Lösung zur ad-hoc-Notfall-Kommunikation über Smartphones erarbeitet. Die Technik wurde im September 2017 erstmals im Rahmen einer Feldübung mit über 120 Probanden erprobt. Vor dem Hintergrund eines Krisenszenarios testeten die Teilnehmenden den Umgang mit der smarter-App.

Wie die Probanden die App nutzten und vor allem wie sie darüber kommunizierten, untersucht das BBK. Die TU Darmstadt erforscht die technischen Grundlagen, die für dezentrale infrastrukturlose Kommunikationsnetzwerke nötig sind. Welche rechtlichen Anforderungen erfüllt sein müssen, erarbeitet die Universität Kassel. Die aktuellen Ergebnisse zu den sozialwissenschaftlichen, technischen und rechtlichen Fragestellungen werden im Pressegespräch vorgestellt.

Ablauf

10:00 Uhr: Akkreditierung
10:30 Uhr:

Pressegespräch, Vorstellung des Projekts und der aktuellsten Ergebnisse mit:

Dr. Jutta Helmerichs (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe)

Prof. Matthias Hollick (Technische Universität Darmstadt, Fachgebiet Sichere Mobile Netze)

Prof. Ralf Steinmetz (Technische Universität Darmstadt/Hessisches Telemedia Technologie Kompetenz Center e.V.)

Prof. Alexander Roßnagel (Universität Kassel, Projektgruppe verfassungsverträgliche Technikgestaltung)

11:15 Uhr:Live-Test der App im Garten des Lichtenberg-Hauses (je nach Wetterlage)
12:00 Uhr: Gelegenheit für Interviews und O-Töne, Mittagsimbiss

Bitte melden Sie sich bis Dienstag, 17. Oktober 2017, ob Sie teilnehmen möchten. Für Anmeldungen und Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter pressestelle@bbk.bund.de zur Verfügung.


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