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24.08.2017Internationale Zusammenarbeit

Bevölkerungsschutz in der Schweiz und in Deutschland

Erfolgreicher jährlicher Dialog und Austausch wird fortgesetzt

Drei Tage voller Diskussionen und regem produktivem Austausch – das ist das Fazit des diesjährigen Treffens mit der schweizerischen Partnerbehörde, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) mit Sitz in Bern, und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Das jährlich stattfindende Treffen fand auf Einladung des BABS in Montreux in der Schweiz statt.

Die beiden Behörden vereint eine langjährige, intensive Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen des Bevölkerungsschutzes. Wie in jedem Jahr waren die Themen vielfältig. Beginnend mit einer grundlegenden Einführung der Kollegen des BABS zu den aktuellen Herausforderungen des Bevölkerungsschutzes in der Schweiz , stellte das BBK den Stand des Sendai Rahmenabkommens zur Reduzierung von Katastrophenrisiken und die Entwicklungen von MoWas und der Warn-App NINA vor. Weitere Themen waren Massenevakuierungen und die Cyber-Sicherheit. Es wurden auch mögliche weitere Kooperationsfelder identifiziert, z.B. auch eine verstärkte Kooperation auf Europäischer Ebene mit der EU Kommission in Brüssel.

Schweizer und deutsche Kollegen während der Tagung Schweizer und deutsche Kollegen während der Tagung, Bevölkerungsschutz Schweiz - Deutschland (Vergrösserung öffnet sich im neuen Fenster)Schwei­zer und deut­sche Be­völ­ke­rungs­schüt­zer wäh­rend der Ta­gung Quelle: BBK

Alle Beteiligten waren sich einig wie wichtig die weitere Zusammenarbeit der beiden Länder im Bereich des Bevölkerungsschutzes ist, weil aufgrund der föderalen Strukturen in beiden Ländern ähnliche Herausforderungen bestehen. Das Treffen wurde durch einen Besuch eines Weingutes des Weinbaugebietes Lavaux und des Schlosses Chillon abgerundet.

Im kommenden Jahr wird wieder eine Schweizer Delegation zu Besuch beim BBK in Deutschland sein.