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07.09.2017Fahrzeuge

Neue Löschgruppenfahrzeuge für den ergänzenden Katastrophenschutz

Der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Christoph Unger besuchte gemeinsam mit dem Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Hartmut Ziebs, das Werk der Firma Rosenbauer in Leonding.

Klaus Tonhäuser und Christoph Unger bei der Besichtigung von Löschgruppenfahrzeugen Klaus Tonhäuser und Christoph Unger bei der Besichtigung von Löschgruppenfahrzeugen, BBK-Präsident Unger bei der Firma Rosenbauer (Vergrösserung öffnet sich im neuen Fenster)Klaus Ton­häu­ser, Ge­schäfts­füh­rer der Ro­sen­bau­er Deutsch­land GmbH und BBK-Prä­si­dent Chri­stoph Un­ger bei der Be­sich­ti­gung von Lösch­grup­pen­fahr­zeu­gen Quelle: Ro­sen­bau­er Deutsch­land GmbH

Der Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen erhielt einen Rahmenauftrag zur Lieferung von insgesamt 306 Löschgruppenfahrzeugen für den Katastrophenschutz (LF-KatS) im Wert von über 50 Millionen Euro an das BBK. 108 Fahrzeuge mit Lieferungen in den Jahren 2018 und 2019 wurden bereits beauftragt.

Christoph Unger ist überzeugt: „Mit Rosenbauer wurde ein Aufbauhersteller gefunden, der die Voraussetzung mitbringt, die hohe Qualität zu liefern, die wir und die Feuerwehren in Deutschland von den Fahrzeugen erwarten.“

Die Löschgruppenfahrzeuge für den Katastrophenschutz (LF-KatS) werden in der Baureihe ET (Efficient Technology) mit einer Rosenbauer Mannschaftskabine erstellt und sind auf einem Mercedes Benz-Fahrgestell Atego 1327 AF mit permanenten Allradantrieb aufgebaut. Ausgestattet sind sie u.a. auch mit einer eingebauten Fahrzeugpumpe mit einer Förderleistung von 2.000 Litern pro Minute und einem Löschmittelbehälter, der 1.000 Liter Wasser fasst. Die LF-KatS können so die Bereitstellung von Löschwasser über lange Wegstrecken unterstützen. Das Fahrzeug hat 600 Meter B-Schläuche an Bord, die auch während der Fahrt verlegt werden können.

Die Löschgruppenfahrzeuge für den Katastrophenschutz stellt der Bund den Ländern für Zwecke des Zivilschutzes und zur Ergänzung des jeweiligen Katastrophenschutzes zur Verfügung.


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