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07.11.2014BBK-Allgemein

25 Jahre Mauerfall - Räumlichkeiten der heutigen AKNZ als Unterkünfte für DDR-Übersiedler

Mit einem beispielhaften Einsatz beteiligten sich damals die Hilfsorganisation bei der Unterbringung von Übersiedlern, die in Folge des Umbruchs und des Mauerfalls aus der Deutschen Demokratischen Republik in die Bundesrepublik übersiedelt sind. Auf dem jetzigen Gelände der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ), damals als Katastrophenschutzschule des Bundes (KSB) bekannt, wurden über 750 Personen vorübergehend untergebracht.

Das Bundesamt für Zivilschutz (BZS), der Vorgängerbehörde des heutigen Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und die Katastrophenschutzschule des Bundes (KSB) bekamen am 3. Oktober 1989 die Anweisung zum Organisieren eines Erstaufnahmelagers in Ahrweiler. Daraufhin wurde der Lehrbetrieb der KSB und der Bundesschule des Bundesverbandes für den Selbstschutz (BVS), die räumlich in Ahrweiler integriert war, bis auf weiteres eingestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedener Lehrgänge wurden nach Hause geschickt. Selbst die Büros der Lehrkräfte wurden als Unterkünfte umfunktioniert.

Über die historischen Ereignisse können Sie in dem anliegenden Heft nachlesen.

Die AKNZ des BBK ist heute die zentrale Aus- und Fortbildungseinrichtung des Bundes im Bevölkerungsschutz. Sie richtet sich mit Ihrem Bildungsangebot an die mit Fragen der zivilen Sicherheitsvorsorge befassten Entscheidungsträger aller Verwaltungsebenen.

Bevölkerungsschutz - Magazin für Zivil- und Katastrophenschutz Nr. 10 / 1989

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