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23.04.2013Veranstaltung

AKNZ erstellt Fachprogramm für 6. Bürgermeisterkongress

Am 15. und 16. April führte der Behördenspiegel zum sechsten Mal einen zweittägigen Kongress für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister durch. Die Veranstaltung in Bad Neuenahr richtete sich außerdem an Landräte und Führungskräfte aus Städten, Gemeinden und Landkreisen.

Verantwortlich für das Fachprogramm zeichnete die Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Berichte aus der Praxis

Christoph Unger, Präsident des BBK, erinnerte die Anwesenden in seiner Begrüßung an ihre Verantwortung. „Im Katastrophenfall sind Sie diejenigen vor Ort, die von den Bürgern angesprochen werden“, sagte Unger mit Blick auf mögliche eingeschränkte oder überlastete Kommunikationskanäle.

Rund 200 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer folgten im Rahmen der Veranstaltung den drei Schwerpunktthemen „Stromausfall“, „Trinkwasser“ und „Großveranstaltungen“. Zur Einstimmung in die Themen berichtete u. a. Dr. Philipp Golecki, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Freiburg (Breisgau) über die Erfahrungen bei der Vorbereitung und Durchführung des NATO-Gipfels sowie des Papstbesuchs. Außerdem erläuterte Heiner Hartwig von den Stadtwerken Lübeck die eingeleiteten Maßnahmen nach dem Bruch einer zentralen Wasserleitung im Versorgungssystem der Stadt. Andreas Memmert, Bürgermeister der niedersächsischen Samtgemeinde Schalden, forderte in seinem Vortrag ein kommunales Planungshandbuch nach dem Vorbild des amerikanischen Bundesstaates Kalifornien. Memmert: „Die Folgen eines Stromausfalls können zu einer nationalen Katastrophe werden.“

Einzelaspekte diskutiert und Handlungsoptionen vorgestellt

Die Expertenrunden leiteten Prof. Dr. Thomas Rose vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik sowie Dr. Ina Wienand und Beate Coellen vom BBK. Hier wurden Einzelaspekte des Kongresses diskutiert und Handlungsoptionen vorgestellt.