Forschung für bessere Betreuung
Betreuungslagen im Zivilschutz
Um auf Betreuungslagen im Zivilschutz gut vorbereitet zu sein, entwickelt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Konzepte und stellt Fähigkeiten bereit. Auch die Förderung von Forschungsprojekten mit Bezug zur Betreuung von unverletzt Betroffenen im Spannungs- und Verteidigungsfall zählt zu den Aufgabenbereichen.
Um auch unter schwierigen Bedingungen im Spannungs- und Verteidigungsfall den Anforderungen an eine moderne Daseinsfürsorge entsprechen zu können und Menschen bei Bedarf die bestmögliche Betreuung bieten zu können, ist die Vernetzung mit und die Unterstützung von Forschungsprojekten essenziell.
Deshalb beauftragt und fördert das BBK regelmäßig verschiedene Forschungsprojekte, deren Ergebnisse und Erkenntnisse dazu beitragen, die Betreuung der von Kriegseinwirkungen betroffenen, aber unverletzten Personen bestmöglich und nach neusten Standards zu gewährleisten.
Forschungsprojekt „Mobile Abwasserbehandlungsanlage Zivilschutz“
So wurde beispielsweise für das BBK das Forschungsprojekt „Mobile Abwasserbehandlungsanlage Zivilschutz (kurz: MABA-Z)“ von der Bauhaus Universität Weimar umgesetzt. Die Forschenden haben eine wissenschaftliche Studie verfasst, in welcher die Anforderungen an die Abwasserentsorgung aus rechtlicher und technischer Sicht in Deutschland definiert wurden.
Dazu wurde ein standardisiertes Anlagenkonzept einer mobilen Abwasserbehandlungsanlage zur Nutzung im Zivilschutz erarbeitet.
Die TU Berlin wurde vom BBK beauftragt, einen Prototyp eines Pflegebetts für den Einsatz im Zivilschutz zu entwickeln. Das im Forschungsprojekt entwickelte universelle Pflegebett erfüllt die spezifischen Anforderungen im Zivilschutz.
Neben Forschungsprojekten betreut das BBK auch Bachelor- und Masterarbeiten mit Bezug zum Betreuungsdienst.