Magazin Bevölkerungsschutz:Ehrenamt und Engagement

Bevölkerungsschutz Ausgabe 1/2026: Fokusthema dieses Magazins ist das freiwillige Engagement im Bevölkerungsschutz.

Wichtige und zentrale Aufgaben des Bevölkerungsschutzes werden in Deutschland von freiwilligen Helfern und Menschen im Ehrenamt getragen.

„Ehrenamt ist dabei keine ergänzende Ressource, sondern tragfähiges Fundament der staatlichen Vorsorgestruktur.“

Stefanie Ostheimer

Dieses über Jahrzehnte etablierte Konstrukt muss sich stetig an gesellschaftliche Herausforderungen anpassen. Dabei beleuchtet die aktuelle Ausgabe des Bevölkerungsschutz-Magazins die Entwicklungen in der Wahrnehmung von ehrenamtlichen Aufgaben. Zudem wird ein Schlaglicht auf den Schutz der wachsenden Gruppe von Spontanhelfenden geworfen. Im Nachbericht zur Preisverleihung der Helfenden Hand 2025 werden zudem Projekte der Hilfsorganisationen als Antwort auf die Herausforderungen der aktuellen Zeit vorgestellt.

Insgesamt drei Beiträge befassen sich mit der Psychosozialen Notversorgung (kurz: PSNV), denn mentale Gesundheit geht alle etwas an – unabhängig davon, ob spontan, ehrenamtlich oder hauptberuflich Engagierte. Ebenfalls hingewiesen sei auf den Beitrag zum erfolgreichen Relaunch des Notfallratgebers „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“.

Editorial

Stefanie Ostheimer, Leiterin der Abteilung G „Grundsatz“ und N „Zivile Notfallplanung“

„Liebe Leserinnen und Leser,

 

Bevölkerungsschutz bedeutet, unter unsicheren Bedingungen handlungsfähig zu bleiben. Diese Handlungsfähigkeit entsteht nicht erst im Ereignisfall. Sie ist das Ergebnis langfristiger Entscheidungen, klarer Zuständigkeiten und tragfähiger Kooperationen. Das vorliegende Magazin widmet sich dem Ehrenamt im Bevölkerungsschutz. Die Beiträge zeigen zum einen, unter welchen Bedingungen freiwilliges Engagement heute stattfindet. Zum anderen machen sie auch deutlich, wie sich die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement laufend verändern. Perspektiven aus Verwaltung, Wissenschaft und Einsatzpraxis verdeutlichen: Weiterentwicklung gelingt nur im Zusammenspiel. Der Schutz der Bevölkerung ist eine gemeinsame Aufgabe. Er liegt in der Verantwortung staatlicher Ebenen. Zugleich wird er von einer Vielzahl gesellschaftlicher Akteure getragen. Besonders sichtbar wird dies im Ehrenamt. Bundesweit engagieren sich rund 1,76 Millionen Menschen in Feuerwehren, Hilfsorganisationen, im Technischen Hilfswerk oder in Regieeinheiten. Dieses Engagement ist unverzichtbar. Ehrenamt ist dabei keine ergänzende Ressource, sondern tragfähiges Fundament der staatlichen Vorsorgestruktur. (…)“

Stefanie Ostheimer

Lesen Sie das gesamte Editorial von Stefanie Ostheimer:

Inhalt dieser Ausgabe

In eigener Sache

Ehrenamt und Engagement

Gesundheitlicher Bevölkerungsschutz

Selbstschutz

PSNV

Forum

mit Beiträgen von:

  • ARKAT. Verband der Arbeitsgemeinschaften der Helfer in den Regieeinheiten/-einrichtungen des Katastrophenschutzes in der Bundesrepublik Deutschland
  • Arbeiter-Samariter-Bund
  • Deutscher Feuerwehrverband
  • Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft
  • Deutsches Rotes Kreuz
  • Johanniter-Unfall-Hilfe
  • Malteser Hilfsdienst
  • Technisches Hilfswerk

Forum (PDF, 3MB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Serie: Kulturgutschutz in Deutschland

Ergänzungen