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Gesundheitlicher CBRN-Schutz

Chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren

Unter gesundheitlichem CBRN-Schutz werden sämtliche vorbeugenden, therapeutischen und nachsorgenden Maßnahmen verstanden, die nach Freisetzung chemischer (C), biologischer (B) sowie radiologischer (R) und nuklearer (N) Substanzen dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung sowie von Einsatzkräften dienen (synonym verwendete Bezeichnung: ABC-Gefahren; atomare (A), biologische (B) und chemische (C) Gefahren). 


Die medizinischen Fragen des CBRN-Schutzes und die speziellen medizinischen Maßnahmen bei CBRN-Gefahren stellen ein vielfältiges Fachgebiet dar, welches sich aus den Gebieten der medizinischen Mikrobiologie und Hygiene, Toxikologie und Umweltmedizin sowie der Radiologie zusammensetzt. Spezielle Fragen nach der Risikoabschätzung und medizinischen Bewertung etwa bei biologischen und chemischen Belastungen in Human- und Umweltproben bedürfen einerseits der Kenntnis der Nachweisverfahren.

Andererseits bedarf es einer klinischen Erfahrung, um Empfehlungen für das weitere Vorgehen, zum Beispiel das Management im Krankenhaus, geben zu können. Schließlich müssen auch arbeitsmedizinische beziehungsweise arbeitshygienische Aspekte berücksichtigt werden, wenn es um die Frage der Arbeitssicherheit von Hilfskräften und anderer Beteiligter geht.

Eine besondere Herausforderung stellt ein Szenario dar, bei dem Menschen - zum Beispiel aufgrund eines terroristischen Anschlages - mit CBRN-Gefahrstoffen kontaminiert werden.

Hindergrundinformationen und Maßnahmen zur Dekontamination finden Sie hier.

Forschungsvorhaben

Folgende Forschungsvorhaben wurden im Bereich des gesundheitlichen CBRN-Schutzes abgeschlossen:

Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

Biologische Gefahren

Chemische Gefahren

Radiologische und nukleare Gefahren


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