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Nationale Kontaktstelle für das Sendai-Rahmenwerk der UN

Sendai Framework for Disaster Risk Reduction 2015 - 2030Ti­tel­bild des Sen­dai-Rah­men­werks für Ka­ta­stro­phen­vor­sor­ge 2015 – 2030

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich verpflichtet, das „Sendai-Rahmenwerk für Katastrophenvorsorge 2015 - 2030“ (Sendai Framework for Disaster Risk Reduction 2015 – 2030) der Vereinten Nationen (UN) umzusetzen. Demnach sollen auf Regierungsebene nationale Koordinierungsstellen zu dessen Umsetzung eingerichtet werden.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat daher im April 2017 im Auftrag des Bundesministeriums des Innern (BMI), des Auswärtigen Amts (AA) und des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) die Nationale Kontaktstelle (National Focal Point) für die Bundesrepublik Deutschland zur Steuerung der Umsetzungsprozesse des Sendai-Rahmenwerks für Katastrophenvorsorge in Deutschland eingerichtet.

Aufgaben der Nationalen Kontaktstelle

Die Nationale Kontaktstelle ist primärer Ansprechpartner für die Vereinten Nationen für den Sendai-Prozess in Deutschland. Sie ist damit beauftragt, die vorgesehenen Berichtspflichten gegenüber der Internationalen Strategie zur Katastrophenvorsorge der Vereinten Nationen (UNISDR) zu erfüllen. Die Nationale Kontaktstelle koordiniert und unterstützt die nationale Umsetzung des Sendai-Rahmenwerks in Deutschland und die damit verbundenen Aktivitäten in der Netzwerkarbeit, der Öffentlichkeitsarbeit und der Administration. Dabei wird vor allem dem Kohärenzgedanken des Sendai-Rahmenwerks Rechnung getragen. Demnach werden im internationalen wie auch im nationalen Kontext Klimawandel, nachhaltige Entwicklung und Katastrophenvorsorge stärker als bisher miteinander verknüpft werden.

Die Nationale Kontaktstelle wird die im Rahmenwerk vorgesehene Nationale Plattform aufbauen. Dies geschieht in enger Abstimmung mit den bundesweit beteiligten Ressorts/Akteuren: BMI/BBK, AA/Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und BMZ/Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Zur Implementierung der Nationalen Plattform werden einschlägige Akteure der Katastrophenvorsorge in einem aktiven Netzwerk zusammengeführt, um sich auszutauschen, relevante Themen aufzugreifen sowie um Politik auf Bundes- und Landesebene, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft als kompetente Berater bei der Umsetzung zu unterstützen.

Kontakt

Nationale Kontaktstelle des Sendai-Rahmenwerks
beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Provinzialstraße 93
53127 Bonn

Tel.: (0228) 99 550 – 3679
E-Mail: bbk-sendai@bbk.bund.de

Sendai Framework for Disaster Risk Reduction 2015 - 2030 (PDF, 951KB)


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