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Unbewegliches Kulturgut

Kölner DomKöl­ner Dom Quelle: Bild­ar­chiv der Stadt Köln, Fo­to­graph: G.Ven­tur

Aufgrund der Haager Konvention können Gebäude, die besonderen historischen und kulturellen Wert haben, in die Liste zu schützender Kulturgüter aufgenommen und somit als schützenswertes Kulturgut anerkannt werden.

Um Missbrauch des Schutzes zu verhindern, hat die Kultusministerkonferenz der Länder in ihrem Beschluss vom 26.06.1998 folgende Höchstgrenzen für die Kennzeichnung pro Bundesland festgelegt:

Gesamt10.480
Baden-Württemberg1.360
Bayern1.600
Berlin600
Brandenburg400
Bremen80
Hamburg240
Hessen800
Mecklenburg-Vorpommern300
Niedersachsen960
Nordrhein-Westfalen1.280
Rheinland-Pfalz800
Saarland160
Sachsen700
Sachsen-Anhalt400
Schleswig-Holstein400
Thüringen400

Zusätzlich können alle Denkmäler der Vor- und Frühgeschichte, sowie alle Museen, Bibliotheken und Archive gekennzeichnet werden.

Die Kennzeichnung des Kulturgutes mit dem blau/weißen Schild obliegt den jeweiligen Bundesländern. Die Schilder sowie die dazugehörenden Urkunden werden vom BBK den Ländern zur Verfügung gestellt.

Beim BBK werden in einer zentralen Datei zur Zeit alle Kulturdenkmäler erfasst.

Der Zentrale Bergungsort der Bundesrepublik Deutschland ist das einzige Objekt, das in Deutschland unter Sonderschutz steht und darf daher mit dem Dreifach-Kennzeichen versehen werden.