Zivil-militärische Zusammenarbeit im Gesundheitswesen neu organisiertZu den Bereichen, die der Bevölkerungsschutz umfasst und die als Aufgabe im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) angesiedelt sind, gehört auch der „Gesundheitliche Bevölkerungsschutz“. Mit dem Blick auf die Bewältigung von Großschadenslagen waren bisher der Rettungsdienst, Krankenhäuser, der Öffentliche Gesundheitsdienst und das Psychosoziale Krisenmanagement bearbeitete Themenfelder. In den letzten Jahren haben sich Entwicklungen ergeben, die eine Ausweitung dieses Spektrums und die Berücksichtigung weiterer Aspekte erfordern. Die Reihe „Zivil-militärische Zusammenarbeit im Gesundheitswesen“, die an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) im BBK ausgerichtet wurde, wird daher ab 2010 erweitert und unter der neuen Bezeichnung „Forum Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Gesundheitlichen Bevölkerungsschutz“ weitergeführt. In die Foren werden u. a. als weitere Bereiche das Tier als Überträger von Krankheiten und auch als Grundlage von Lebensmitteln sowie Trinkwasser und Umwelt, der pharmazeutische Sektor und damit die medizinische Logistik integriert. Das Spektrum des neuen Forums spiegelt sich damit in sechs Arbeitskreisen wieder:
Die Zusammenarbeit zwischen Katastrophenschutzbehörden der Länder und Einrichtungen der Bundeswehr im Inland ist bei Schadenslagen in Friedenszeiten elementar wichtig. Diese so genannte Zivil-militärische Zusammenarbeit (ZMZ) führte bei zahlreichen Hochwasserlagen wie 1962 in Hamburg und 2002 an der Elbe eindrucksvoll die gemeinsame Schadensbewältigung ziviler und militärischer Kräfte vor. An der Kooperation und den bestehenden Strukturen wird sich auch zukünftig nichts ändern. Pressemitteilung Zivil-militärische Zusammenarbeit im Gesundheitswesen neu organisiert (pdf/71-KB) Pressekontakt: Ursula Fuchs Telefon: 022899/ 550-3600 Fax 022899/ 550-3650 E-Mail pressestelle@bbk.bund.de
Ausgabejahr: 2009
Erscheinungsdatum: 29.10.2009
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