BBK hilft Angehörigen von Betroffenen des Erdbebens auf Haiti

Koordinierungsstelle NOAH im Einsatz für die Betroffenen. Gemeinsames Melde- und Lagezentrum (GMLZ) unterstützt bei der Koordinierung der Hilfe.
Nach dem Erdbeben auf Haiti befindet sich die Koordinierungsstelle NOAH (Nachsorge, Opfer- und Angehörigenhilfe) in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt im Einsatz und bietet den Angehörigen der Vermissten sowie den deutschen Betroffenen vor Ort ihre Unterstützung an. Deutsche Opfer können nicht ausgeschlossen werden.
Hotline-Raum

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Quelle: BBK

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NOAH vermittelt wohnortnahe psychosoziale Unterstützung und liefert Informationen zu verschiedenen Fragestellungen, mit denen sich besorgte Angehörige und Vermissende häufig konfrontiert sehen, beispielsweise administrative Fragen wie „Wie gebe ich eine Vermisstenanzeige auf?“

Häufig gestellte Fragen und Antworten für Betroffene des Erdbebens auf Haiti. (pdf/54-KB)

Bei weiteren Rückfragen oder dem Wunsch nach Vermittlung von psychosozialen Betreuungsangeboten ist die Koordinierungsstelle NOAH bis auf Weiteres im 24-Stunden-Betrieb erreichbar unter:

Telefon: 0228 99 550-2444 oder kostenlos 0800 1888 433
Telefax: 0228 99 550-2459

E-Mail: noah@bbk.bund.de


Koordinierungsstelle Nachsorge, Opfer- und Angehörigen-Hilfe  (NOAH), Faltblatt (pdf/239-KB)


Gemeinsames Melde- und Lagezentrum unterstützt bei der Koordinierung der Hilfe für HAITI


Das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum (GMLZ) ist seit dem 12.01.2010 aufgrund des verheerenden Erdbebens in HAITI im Einsatz. Es versorgt die Hilfsorganisationen sowie die Bundesländer, Bundesministerien und sonstige Bundesbehörden täglich mit aktuellen Informationen zur Lage in Haiti. Außerdem vermittelt das GMLZ verfügbare Hilfsgüter für die Opfer der Erdbebenkatastrophe.

In Abstimmung mit dem Bundesministerium des Inneren bearbeitet das GMLZ darüber hinaus Hilfeersuchen, die über die EU an Deutschland herangetragen werden.

Das GMLZ wurde 2002 als Folge der Terroranschläge 2001 in den USA und der Hochwasserkatastrophe 2002 an der Elbe eingerichtet. Es soll vor allem das Informations- und Ressourcenmanagement bei komplexen nationalen und internationalen Lagen verbessern.