Christoph 4 - Hannover

Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Typs EC 135 T2i über Hannover

Quelle: Bundespolizei

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Der Zivilschutz-Hubschrauber Christoph 4 ist seit dem 2. Oktober 1972 an der Medizinischen Hochschule Hannover stationiert und ist ein Kernbestandteil des Unfall- und Rettungszentrums der Medizinschen Hochschule.

Der 2. Oktober 1972 gilt als Geburtsstunde der Luftrettung in Niedersachsen. Der damalige Bundesinnenminister Hans Dietrich Genscher stellte der niedersächsischen Landesregierung den Zivilschutz-Hubschrauber Christoph 4 zur Verfügung. Zunächst gab es neben Christoph 4 mit München, Frankfurt am Main und Köln vier "Testzentren". Nachdem sich die Luftrettung sehr schnell bewährte, entwickelte sich Hannover zu einem der ersten etablierten Luftrettungszentren und ist heute noch weltweites Vorbild für Stationen dieser Art. Aufgrund geänderter EU-Richtlinien war seit Dezember 1997 eine BO-105 CBS Super 5 im Einsatz.

Am 5. Juli 2007 feierte das Luftrettungszentrum Christoph 4 sein 35-jähriges Jubiläum. In diesem Zusammenhang wurde die Maschine vom Typ BO-105 CBS Super 5 durch den Typ EC 135 T2i abgelöst. Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), übergab den neuen Zivilschutz-Hubschrauber an das Ministerium für Inneres und Sport in Niedersachsen. Im Jubiläumsjahr absolvierte der Christoph 4 am 28. August 2007 seinen 50.000 Einsatz.

Betrieben wird das Luftrettungszentrum Hannover von der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.. Sie stellt gleichzeitig den Rettungsassistenten. Die Notärzte kommen aus der unfallchirurgischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover. Bundespolizeipiloten der Fliegerstaffel Fuhlendorf fliegen den Zivilschutz-Hubschrauber.


Weitere Informationen:
www.christoph4.de
www.johanniter-christoph4.de
Aktuelle Meldung zur Übergabe des neuen Zivilschutz-Hubschrauber