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04.09.2017Internationale Zusammenarbeit

C-Gefahrenabwehr: Schulung für Ukrainischen Grenzschutz

Im Rahmen des bilateralen Projektes zur Stärkung der ukrainischen Zivilschutzfähigkeiten fand im August 2017 an der BBK-eigenen Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) ein Seminar für Führungskräfte des ukrainischen Grenzschutzes statt.

Vertreter des Auswärtigen Amts, die Projektleitung des BBK und Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schulung an der AKNZ Vertreter des Auswärtigen Amts, die Projektleitung des BBK und Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schulung an der AKNZ, Ukraine-Projekt: Schulung für Ukrainischen Grenzschutz für die C-Gefahrenabwehr durchgeführt (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Ver­tre­ter des Aus­wär­ti­gen Amts, die Pro­jekt­lei­tung des BBK und Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer der Schu­lung an der AKNZ Quelle: BBK

Das Projekt wird seit 2016 durch das Auswärtige Amt gefördert und durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) umgesetzt. Es soll den ukrainischen Zivil- und Grenzschutz in die Lage versetzen, zeitgemäß und eigenständig auf chemische Gefahrenlagen zu reagieren. Dabei werden die ukrainischen Partner mit ergänzender Ausstattung, zielgruppenorientierter Ausbildung sowie einem Expertenaustausch (u.a. Teilnahme an der Übung NCT Europe 2017) unterstützt und weitergebildet.

Erfolgreiche Weiterbildung

Im Laufe der Seminarwoche wurden den Repräsentanten des ukrainischen Grenzschutzes vielfältige Informationen im Zusammenhang mit einem Einsatz mit einer (vermuteten) Freisetzung von chemischen Gefahrstoffen vermittelt.
Neben einem Überblick über mögliche Detektions- und Analysemethoden, die bei einer solchen Gefahrenlage zum Einsatz kommen können, zielte das Seminar vor allem darauf ab, die Führungskräfte dafür zu sensibilisieren, dass außer der Nutzung der Messtechnik auch ein profundes Hintergrundwissen an chemisch-physikalischen Prozessen nötig ist, um eine Gefahrenlage sicher bewerten zu können. Dieses Hintergrundwissen wurde ebenso vermittelt wie besondere einsatztaktische Aspekte.

Zudem besuchten im Rahmen eines Arbeitstreffens drei Vertreter des Auswärtigen Amtes die ukrainische Delegation. Dies ermöglichte beiden Seiten – dem Auswärtigen Amt als Geldgeber und dem Ukrainischen Grenzschutz als eine der Zielgruppen der Zusammenarbeit – sich auszutauschen. Der ukrainische Delegationsleiter bedankte sich ausdrücklich für die sehr gute Kooperation und den regen Austausch. Er befürwortete auch ausdrücklich eine Fortführung des Projektes. Derzeit ist eine Fortführung der Aktivitäten für die Jahre 2018 und 2019 in Planung.


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