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13.07.2017Veranstaltung

Die Jagd auf „Dr. Superschreck“ ist eröffnet

Ständig lässt er sich neue Katastrophen einfallen: Feuer, Stromausfall, Unfälle. „Dr. Superschreck“ ist ein Bösewicht, wie er im Buche steht. Aber er bekommt Gegenwind. Max und Flocke tun alles dafür, die geplanten Boshaftigkeiten zu verhindern. Seit heute werden sie dabei von allen Kindern unterstützt, die das Online-Abenteuerspiel „Jagd auf Dr. Superschreck“ ausprobieren.

Dr. Günter Krings, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, und Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), haben das Spiel heute gemeinsam mit zwei Berliner Grundschulklassen offiziell freigeschaltet. Die Berliner Feuerwache in Tegel bot dabei nicht nur eine spannende Kulisse, sondern die Feuerwehrmänner zeigten den Kindern auch einen Rettungswagen von innen.

Bild von der Kick-Off Veranstaltung. Von links nach rechts: Parlamentarische Staatssekretär Dr. Günter Krings (BMI), Christoph Biemann, André Mrázek (Berliner Feuerwehr) und Christoph Unger (BBK). Bild von der Kick-Off Veranstaltung. Von links nach rechts: Parlamentarische Staatssekretär Dr. Günter Krings (BMI), Christoph Biemann, André Mrázek (Berliner Feuerwehr) und Christoph Unger (BBK)., YAPS Kick-Off Gruppenfoto (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Von links nach rechts: Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär Dr. Gün­ter Krings (BMI), Chri­stoph Bie­mann, An­dré Mrá­zek (Ber­li­ner Feu­er­wehr) und Chri­stoph Un­ger (BBK). Quelle: BBK

Fast 50 Kinder aus der Grundschule am Teltowkanal und der Reinhardswald Grundschule waren in die Feuerwache gekommen, um live dabei zu sein, wenn Dr. Superschreck zum ersten Mal sein Unwesen treibt – natürlich nur virtuell! Ganz real war aber Christoph Biemann vor Ort, um mit den Kindern ein Quiz zu spielen. Der aus der Sendung mit der Maus bekannte Christoph hatte 10 Quizfragen aus dem neuen Online-Spiel „Max und Flocke: Jagd auf Dr. Superschreck“ dabei und er wollte wissen, wie viel die Kinder zum Thema Brandschutz, Gesundheit, Unwetter, Unfall und Versorgung wissen – und natürlich die Erwachsenen ebenso. Denn der Staatssekretär und der BBK-Präsident waren „Quizpaten“ bei den Kindern.

Christoph mit Gruppe Blau und Gruppe Orange beim Selbsthilfe-Quiz. Parlamentarische Staatssekretär Dr. Günter Krings ist Pate der Gruppe Orange, BBK-Präsident Christoph Unger ist Pate der Gruppe Blau. Christoph mit Gruppe Blau und Gruppe Orange beim Selbsthilfe-Quiz. Parlamentarische Staatssekretär Dr. Günter Krings ist Pate der Gruppe Orange, BBK-Präsident Christoph Unger ist Pate der Gruppe Blau., Christoph mit Gruppe Blau und Gruppe Orange beim Quiz (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Chri­stoph mit Grup­pe Blau und Grup­pe Oran­ge beim Selbst­hil­fe-Quiz. Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär Dr. Gün­ter Krings ist Pa­te der Grup­pe Oran­ge, BBK-Prä­si­dent Chri­stoph Un­ger ist Pa­te der Grup­pe Blau. Quelle: BBK

Je vier Kinder aus den Schulen haben in gemischten Gruppen mit den Paten gemeinsam geraten, während ihre Klassenkammeradinnen und –kameraden vor der Bühne mitfieberten und sorgsam darauf achteten, ob die „orangene“ Gruppe mit der Hupe oder die „blaue“ Gruppe mit der Klingel als erste mit der richtigen Antwort dabei war.

Kostet ein Anruf unter 112 Geld? Was ist ein Virus? Was ist Blitzeis? Was ist eine Katastrophe? Die Fragen waren kaum von Christoph Biemann gestellt, da hupte oder klingelte es schon und eine der Gruppen wusste die richtige Antwort. „Die Fragen sind zu leicht!“ konstatierte der Moderator zwischendurch. Nach zehn Fragen und Punktegleichstand bei den Gruppen entschied die „blaue“ Gruppe das Quiz für sich, weil die Kinder am schnellsten wussten, dass für einen 14-Tage Notvorrat an Trinkwasser für eine Person 28 Liter gebraucht werden.

Gruppe Blau gewinnt mit einem Punkt Vorsprung. Gratulation! Gruppe Blau gewinnt mit einem Punkt Vorsprung. Gratulation!, Gruppe Blau entscheidet das Quiz für sich (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Grup­pe Blau ge­winnt mit ei­nem Punkt Vor­sprung. Gra­tu­la­ti­on! Quelle: BBK

Gleich nach der Siegerehrung für alle Kinder schaltete der Parlamentarische Staatssekretär die neue Website von Max und Flocke und das neue Onlinespiel „Jagd auf Dr. Superschreck“ frei. Dann gab es für die Kinder kein Halten mehr und sie probierten das Spiel gleich vor Ort aus.

Das Anliegen hinter dem Spiel ist ernst: Kinder sind eine besonders verletzliche Bevölkerungsgruppe. Doch je besser sie auf mögliche Katastrophen vorbereitet sind, je besser sie wissen, was im Einzelfall zu tun oder wer in Notfällen zu informieren ist, desto stärker werden sie im Ernstfall den Ereignissen begegnen können.

Projekt-Paket zum Schutz der Schwächsten

Um das umzusetzen, hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit einer Reihe von Projekten ein umfangreiches Angebot zur Prävention, Vorsorge und Nachsorge für diese besonders vulnerable Gruppe – Kinder und Jugendliche, mit und ohne Behinderung – entwickelt. „Wir kümmern uns um die gute Vorbereitung von Kindern und Jugendlichen auf Schadenslagen und um die gut aufgestellte psychosoziale Nachsorge. Wir schnüren ein Paket zur Förderung der Selbsthilfekompetenz der Kinder und Jugendlichen“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär Krings.

YAPS– europaweit die Resilienz von Kindern stärken

YAPS trägt zum Erfolg von Max und Flocke bei YAPS trägt zum Erfolg von Max und Flocke bei, YAPS trägt zum Erfolg von Max und Flocke bei (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)YAPS trägt zum Er­folg von Max und Flo­cke bei Quelle: BBK

Eines der Projekte ist das EU-Projekt „Raising young people’s awareness on preparedness and self-protectionYAPS (Stärkung der Selbstschutz- und Selbsthilfefähigkeit junger Menschen). „Die Kinder sollen wissen, wie sie in Notfällen und Katastrophen reagieren können und wo sie Hilfe bekommen. So steigern wir ihre Selbsthilfefähigkeit und damit ihre Resilienz“, erklärte BBK-Präsident Christoph Unger. In seiner Behörde wird das europäische Projekt von deutscher Seite aus geleitet. YAPS macht, ausgehend von einer Risikoanalyse, verschiedene Angebote für Kinder und Jugendliche: das Online-Abenteuerspiel, Geschichtenhefte, Unterrichtsmaterialien inklusive methodisch-didaktischer Kommentare, ein Konzept für Workshops zur Ausbildung von Multiplikatoren (Train-of-Trainers) und einen Leitfaden für Rettungskräfte.


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