Navigation und Service

28.07.2017Besuche

BBK-Leitung im Austausch mit Berufsfeuerwehren in Deutschland

Die Berufsfeuerwehren in Deutschland sind wichtige Partner für das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Das konstatierte BBK-Präsident Christoph Unger am Mittwoch, 26. Juli, bei einem Informationsaustausch der Hausleitung und Abteilungsleitungen des BBK mit der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in der Bundesrepublik Deutschland (AGBF). Viele Berufsfeuerwehren in Deutschland seien in Projekte des Bundesamtes eingebunden.

Zu Gast waren der AGBF-Vorsitzende und Leiter der Berufsfeuerwehr Bonn, Jochen Stein, und Peer Kleist, Vorsitzender des Arbeitskreises für Zivil- und Katastrophenschutz in der AGBF. Das Treffen nutzten die Partner auch zum gegenseitigen Kennenlernen. Peer Kleist, der bei der Berufsfeuerwehr Berlin im Bereich Kommunikation und Strategie tätig ist, hat den Vorsitz des Arbeitskreises jüngst vom langjährigen Vorsitzenden Benno Fritzen übernommen.

Gruppenfoto Besuch Berufsfeuerwehren Gruppenfoto Besuch Berufsfeuerwehren, Gruppenfoto Besuch Berufsfeuerwehren (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Grup­pen­fo­to Be­such Be­rufs­feu­er­weh­ren im BBK Quelle: BBK

Die gute Zusammenarbeit zwischen dem BBK und den Berufsfeuerwehren ist auch Ausdruck eines funktionierenden integrierten Hilfeleistungssystems in Deutschland von der kommunalen über die Landes- bis hin zur Bundesebene. Als Vertreter der in Kommunen angesiedelten Berufsfeuerwehren waren die Gäste besonders an der ergänzenden Ausstattung des Bundes interessiert. Jochen Stein betonte, wie wichtig verlässliche Aussagen zu Fahrzeugbeschaffungen für die Feuerwehrleute sind. Christoph Unger verwies hier auf die aktuell laufende Beschaffung von 400 Löschfahrzeugen und Schlauchwagen, welche die Brandschutzkomponente innerhalb des Ausstattungskonzeptes des Bundes für den Zivilschutz erheblich stärken werden. Bis 2020 sollen die neuen Fahrzeuge an die Feuerwehren weitergegeben worden sein.

Im Verlauf des Treffens tauschten sich die Anwesenden auch über die Konsequenzen aus, die sich aus der Konzeption Zivile Verteidigung für die Feuerwehren ergeben. Die BBK-Vertreter erläuterten den aktuellen Stand der Umsetzung der Konzeption, die im vergangenen Sommer vom Bundeskabinett verabschiedet wurde. Die Partner waren sich einig, dass die Erarbeitung weiterer Teilkonzepte und deren Implementierung einige Jahre beanspruchen werden. Die AGBF hält die Konzeption für sinnvoll und betonte, deren Umsetzung von ihrer Seite voranbringen zu wollen.


Diese Seite:

Abonnieren

BBK

© 2005 - 2017 Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe