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Rückblende - vor 40 Jahren

Ein kurzer Blick in historisch interessante Fundstellen der vergangenen Jahrzehnte.

Vorhaben der Bundesregierung auf dem Gebiet der zivilen Verteidigung

Der Leiter der Abteilung Zivile Verteidigung im BMI, Peter Menke-Glückert, veröffentlichte 1977 in der Zeitschrift "Zivilverteidigung" zehn Thesen zum Konzept der Zivilen Verteidigung.

Zivilverteidigung 3/1977 Zivilverteidigung 3/1977, Zivilverteidigung 3/1977 (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Zi­vil­ver­tei­di­gung 3/1977

Das digitalisierte Zeitschriftenheft ist auf unserer Internetseite abrufbar.

Im Einzelnen waren das folgende Thesen:

  • Die zivile Verteidigung bleibt unverzichtbarer Bestandteil der Gesamtverteidigung
  • Notwendig ist ein einheitliches Krisenmanagement für Frieden und Krieg
  • Zivile Verteidigung muss vorbereitet sein auf die Krisensituation der 1980er Jahre
  • Jeder Bürger muss Teil der Lasten der Gesamtverteidigung mittragen
  • Zivile Verteidigung muss normales selbstverständliches Gebot im öffentlichen Leben werden
  • Bei gleicher Finanzausstattung kann die Leistung des Katastrophenschutzes wesentlich verbessert werden
  • Breitenwirkung im Schutzbau nur möglich bei Einführen einer Schutzbaupflicht
  • Das Warnsystem muss wirksamer und kosteneffizienter werden
  • Aus- und Fortbildung sind Schwerpunkt der Zivilen Verteidigung
  • Der Gesamtkomplex Zivile Verteidigung muss bald im Kabinett behandelt werden


Nach der Behandlung des Themas im Bundeskabinett erstellte das Bundesinnenministerium am 20. September 1977 folgenden Bericht:

Bericht über die Vorhaben der Bundesregierung auf dem Gebiet der zivilen Verteidigung für die 8. Wahlperiode
vom 20. September 1977
Der Bundesminister des Innern
ZV 1-710-000/63
24 Seiten

Eine Kopie des Berichts kann - allerdings nur für den Dienstgebrauch - bei der Fachinformationsstelle angefordert werden.


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