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Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat sich dem Ziel verschrieben, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie kontinuierlich zu verbessern, sein Angebot an familienfreundlichen Maßnahmen weiter zu entwickeln und deren Umsetzung zu optimieren.

Allgemeines

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Ziele

Das BBK verfügt bereits über ein breites Angebot an familienfreundlichen Maßnahmen. Im Rahmen der Auditierung soll dieses Angebot erweitert und optimal umgesetzt werden. Dadurch sollen die familiären Bedürfnisse, die sich aus den verschiedenen Lebensentwürfen und Familienmodellen ergeben, noch besser mit den dienstlichen Anforderungen in Einklang gebracht werden.

Dies setzt aber eine Kultur des "Gebens und Nehmens" voraus: von den Beschäftigten wird im Gegenzug erwartet, dass sie die Flexibilität und Leistungsbereitschaft mitbringen, welche zur Verwirklichung erfolgreicher Lösungen zur besseren Vereinbarkeit erforderlich ist. So kann Familienbewusstsein auch langfristig in der Betriebskultur des BBK verankert werden.

Letztlich soll das audit auch die Attraktivität des BBK als Arbeitgeber erhöhen, um auch zukünftig qualifiziertes und motiviertes Personal gewinnen zu können.

Handlungsfelder

  • Arbeitszeit


    Ein wichtiges Instrument bei der Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eine flexible Arbeitszeitgestaltung. Das BBK hat seine Arbeitszeit im größtmöglichen Umfang flexibilisiert und gewährleistet seinen Beschäftigten hierdurch weitestgehende Zeitsouveränität und die Möglichkeit, ihre Arbeitszeiten an ihre familiären Pflichten anzupassen.


  • Arbeitsorganisation und Arbeitsort


    Die Verknüpfung von Arbeits- und Privatleben fordert den Beschäftigten in zunehmendem Maße örtliche Flexibilität ab. Unter bestimmten Voraussetzungen können diese den Dienst teilweise von einem eigens eingerichteten häuslichen Arbeitsplatz ausüben. Neben der fachlichen Eignung für die Gestaltung eines Telearbeitsplatzes sind eine Reihe von persönlichen Voraussetzungen zu erfüllen (z. B. Betreuung von Kindern oder Pflege naher Angehöriger, entsprechende Einarbeitung in das Aufgabengebiet).
    Die Flexibilisierung der Arbeitszeiten und des Arbeitsortes werden zudem durch arbeits-organisatorische Maßnahmen flankiert.
    So werden beispielsweise derzeit die Voraussetzungen für mobiles Arbeiten, d. h. Arbeiten von zuhause oder von unterwegs in familiären Ausnahmefällen geprüft.


  • Informations- und Kommunikationspolitik


    Ziel der internen Informations- und Kommunikationspolitik ist es, sowohl anwesende als auch (vorübergehend) abwesende Beschäftigte über aktuelle fachliche, organisatorische und personelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.
    Insbesondere wird auch das Thema "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" aktiv kommuniziert.


  • Führungskompetenz


    Die Führungskräfte des BBK sind für den Umgang mit dem Thema Vereinbarkeit im eigenen
    Verantwortungsbereich sensibilisiert.
    Dies wird u.a. durch Verankerung des Themas in den formalen Personalgewinnungs- und Personalführungsinstrumenten sichergestellt.


  • Personalentwicklung

    Das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie findet auch bei der Personalentwicklung verstärkte Berücksichtigung.
    Durch flexiblere Formen der Fortbildung (Stichworte: e-lerning, Übernahme von Kinderbetreuungskosten) wird gewährleistet, dass die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen mit familienbedingten Pflichten in Einklang gebracht werden kann.
    Zudem ist das Haus bestrebt, den Kontakt zu familienbedingt längerfristig abwesenden Beschäftigten zu intensivieren und ihnen den Wiedereinstieg nach ihrer Abwesenheit zu erleichtern.
    Soweit die notwendigen Voraussetzungen hierfür vorliegen, sollen dabei auch Führungskräften reduzierte Arbeitszeiten ermöglicht werden.


  • Service für Familien


    Sowohl den Anforderungen im Beruf als auch den familiären Pflichten gleichermaßen gerecht zu werden, kann im Einzelfall eine immense Belastung darstellen und viele (organisatorische) Fragen aufwerfen. Der Ärztliche und Soziale Dienst der obersten Bundesbehörden berät die Beschäftigten, wenn Schwierigkeiten am Arbeitsplatz oder Sorgen im privaten Bereich bestehen; ggf. vermittelt er Ansprechpartner, die konkrete Hilfestellung leisten können.

    Darüber hinaus steht das Haus den Beschäftigten mit Informationen über Betreuungsmöglichkeiten im näheren Umkreis zur Seite.

    Für die ungeplanten Engpässe und Notfälle steht ein "Eltern-Kind-Zimmer" zur Verfügung. Das Eltern-Kind-Zimmer besteht aus zwei miteinander verbundenen Räumen. Einer ist als vollständiger Arbeitsplatz mit netzwerkfähigem PC sowie mit Telefon eingerichtet. Der zweite Raum ist als gemütliches Spielzimmer für Ihr Kind gestaltet. Ein Laufstall, ein Schreibtisch und viele Spielsachen sind vorhanden.


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