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Kennzeichnung von Kulturgut

Urkunde "Schutzwürdiges Kulturgut"Ur­kun­de "Schutz­wür­di­ges Kul­tur­gut"

Die Kennzeichnung von Kulturgütern wird auf der Basis der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten vom 14. Mai 1954 durchgeführt. Jedem zu kennzeichnenden Objekt wird eine entsprechende Urkunde beigestellt, welche die Schutzwürdigkeit besonders hervorhebt.

Bei Kulturgut im Sinne der Konvention handelt es sich um bewegliches und unbewegliches Kulturgut, das für das kulturelle Erbe aller Völker von größter Bedeutung ist. Dieses kulturelle Erbe können Baudenkmäler und archäologische Stätten, Kunstwerke aller Epochen, Schöpfungen und Werke der Dichter, Denker sowie von Komponisten und Wissenschaftlern sein. Auch schriftliche Überlieferungen sind kulturelles Erbe im Sinne der Konvention.

Ausdruck dieser Sicherung des Kulturgutes ist die Kennzeichnung der Gebäude mit dem hierfür vorgesehenen blauweißen Rautezeichen.

Blau weißes Kulturgutkennzeichen dreifach in Dreieckanordnung wiederholt, wobei sich ein Schild unten in der Mitte befindet.


In Deutschland ist der Zentrale Bergungsort in Oberried zur Zeit das einzige Objekt, das mit dem Dreifach-Kennzeichen geschützt ist.






Weitere Informationen

Datei ist nicht barrierefrei Hinweise für das Anbringen des internationalen Schutzzeichens für die Kennzeichnung von Kulturgut (PDF, 82KB)


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