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Risikomanagement für Krankenhäuser

Krankenhäuser zählen aufgrund ihrer herausragenden Bedeutung für das Wohlergehen und den Schutz der Bevölkerung zu den Kritischen Infrastrukturen unserer Gesellschaft, also zu den Einrichtungen, deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen nach sich ziehen würde.

Sie haben daher eine besondere Verpflichtung, die Verfügbarkeit ihrer Dienste und der Prozesse, mit denen diese erbracht werden, sicherzustellen.

Insbesondere kritische IT-Abhängigkeiten in einem Krankenhaus können zu Risiken für die Patientenversorgung und weitere wichtige Prozesse führen. Durch ein modernes Risikomanagement können bereits viele potentielle IT-Vorfälle verhindert werden. Dennoch bleibt natürlich immer ein gewisses Restrisiko bestehen. Wir wissen über diese bestehenden Gefahren. Für die kontinuierliche Sensibilisierung und Optimierung der Gegenmaßnahmen ist eine vertrauensvolle und zielgerichtete Kooperation zwischen Betreibern Kritischer Infrastrukturen und staatlichen Stellen essentiell. Diese wird bereits im Rahmen des UP KRITIS praktiziert.

Die Leitfäden „Schutz Kritischer Infrastrukturen: Risikoanalyse Krankenhaus-IT“ sowie „Schutz Kritischer Infrastruktur: Risikomanagement im Krankenhaus“ unterstützen Krankenhäuser bei der Risikoanalyse.

Weitere Informationen:


Leitfäden

  • Risikomanagement Krankenhaus

    Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit von Krankenhäusern auch in Krisenzeiten sicherzustellen. Externe Ereignisse wie ein MANV fordern die Reaktionsfähigkeit von Krankenhäusern heraus. Doch dazu können manche Gefahren auch eine Eigenbetroffenheit der Häuser hervorrufen. Wie lange funktioniert ein Krankenhaus ohne externe Stromversorgung? Und ohne externe Frischwasserversorgung? Was, wenn nicht in ein anderes Krankenhaus evakuiert werden kann, weil auch andere Häuser betroffen sind?

  • Risikomanagement Krankenhaus IT

    Die Vernetzung von IT in immer weitere Bereiche unseres Lebens schreitet voran und macht natürlich auch nicht vor Krankenhäusern halt. Hier kann die IT-Nutzung viele Vorteile bieten: Von der Arbeitserleichterung bis hin zur Kosteneinsparung. Mit dieser Entwicklung einher, können aber neue Verwundbarkeiten und damit auch Risiken entstehen. Damit es aufgrund eines IT-Ausfalls nicht etwa zu Reputationsschäden der Einrichtung, finanziellen Verlusten oder gar im schlimmsten Fall zu einer Gefährdung von Leib und Leben der Patienten kommt, sind die Herausforderungen durch die IT-Nutzung in das übergreifende Risikomanagement zu integrieren. Hierfür hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einen Leitfaden veröffentlicht. Im Fachbeirat zu diesem Projekt waren neben dem BBK auch die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Berlin sowie das Unfallkrankenhaus Berlin vertreten.
    Dieser Leitfaden wird im Idealfall als Ergänzung zum BBK Leitfaden Risikomanagement Krankenhaus genutzt, ist aber auch allein anwendbar.


Die Verantwortung zum Risikomanagement bleibt Chefsache!
Deshalb wurde für beide Methoden eine Managementfassung herausgegeben. Ein umfassender Leitfaden führt jeweils durch die Umsetzung.


Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Zum Risikomanagement KRITIS Krankenhaus hat das BBK in Zusammenarbeit mit Experten eine methodischen Empfehlung konzipiert. Diese führt Schritt für Schritt durch das Risikomanagement KRITIS.

Risikomanagement im Krankenhaus
Schriftenreihe: Praxis im Bevölkerungsschutz

Managementfassung




Risikomanagement im Krankenhaus
Leitfaden zur Identifikation und Reduzierung von Ausfallrisiken in Kritischen Infrastrukturen des Gesundheitswesens

Langfassung für Experten und Anwender


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Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik


Risikoanalyse Krankenhaus IT
(mit BBK, Senatsverwaltung Berlin, Unfallkrankenhaus Berlin im Fachbeirat)

Managementfassung



Risikoanalyse Krankenhaus-IT

(Langfassung für Experten und Anwender)


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