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Grundlagen Krisenmanagement

Die Abhängigkeit von lebenswichtigen Infrastrukturen, die ungewissen Folgen des Klimawandels und die Bedrohung durch Terrorgefahren stellen den Bevölkerungsschutz vor neue Herausforderungen.

Wenn Gefahren- und Schadenslagen sich derart zuspitzen, dass die alltäglichen Maßnahmen und Mittel für die Vermeidung und Reduzierung von Schäden nicht ausreichen, handelt es sich um eine Krise. Die notwendigen Anpassungen zur Vermeidung von, Vorbereitung auf, Erkennung und Bewältigung sowie Nachbereitung von Krisen werden als Krisenmanagement bezeichnet.

Die Abbildung zeigt den Notfall- / Katastrophenmanagementzyklus Die Abbildung zeigt den Notfall- / Katastrophenmanagementzyklus, Grundlagen Krisenmanagement (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Die Ab­bil­dung zeigt den Not­fall- / Ka­ta­stro­phen­ma­na­ge­m­ent­zy­klus Quelle: BBK

Die fortlaufende Auswertung von Einsätzen, Übungen und von wissenschaftlichen Erkenntnissen ermöglicht eine kontinuierliche Überprüfung und Anpassung der Verfahren und Strukturen des Krisenmanagements. Eine wichtige Quelle ist dabei die Übungsserie LÜKEX (Länderübergreifende-Krisenmanagement-Exercise). So konnte zum Beispiel anhand der Übungserfahrungen der behördenübergreifende Austausch von Informationen in Krisen weiter verbessert werden. 

Die konzeptionelle Weiterentwicklung im Bereich Krisenmanagement beinhaltet auch die Initiierung und Begleitung von Forschungsprojekten. Auf der Grundlage der Erkenntnisse aus Forschung und Praxis werden Leitlinien, Konzepte und methodische Ansätze für das Krisenmanagement im Bevölkerungsschutz entwickelt.

Erfolgreiches Krisenmanagement ist eine Leistung, die von einem Netzwerk von staatlichen und privaten Akteuren gemeinsam erbracht wird. Grundlage ist ein fachlicher Abstimmungsprozess zwischen Bund, Ländern, Wirtschaft, Wissenschaft und weiteren Kooperationspartnern. Das BBK bietet sich hier als Moderator an. 


Über die konzeptionelle Grundlagenarbeit hinaus hält das BBK operative Instrumente vor: 


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