Christoph 35 - Brandenburg
Zivilschutz-Hubschrauber, Typ EC 135 T2i
Quelle: Mälchers, BBK
Der Zivilschutz-Hubschrauber Christoph 35 ist seit Oktober 1993 am Städtischen Klinikum in Brandenburg/Havel stationiert. Begonnen hat die Luftrettung in Brandenburg im April 1990 mit einem russischen Hubschrauber (Mi 2) von einer ehemaligen Kaserne der Nationalen Volksarmee in unmittelbarer Nähe des Krankenhauses. Bereits im Oktober 1990 wechselte die Verantwortlichkeit für die Luftrettung zum Search and Rescue-Kommando der Bundeswehr. Der neue Standort des Hubschraubers lag zirka acht Kilometer entfernt vom Klinikum. Jeder Einsatz erforderte eine Zwischenlandung am Krankenhaus, um die medizinische Besatzung aufzunehmen. Seit Oktober 1993 befindet sich die medizinische Besatzung, die Pilotinnen und Piloten der Bundespolizei sowie die Maschine an einem Standort – dem Städtischen Klinikum Brandenburg.
Träger des ZSH ist das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg vertreten durch das Amt für Feuerwehr und Rettungswesen der Stadtverwaltung Brandenburg. Sobald der ZSH über die Leitstelle Brandenburg/Havel angefordert wird, setzt diese den Hubschrauber zu Einsätzen in bis zu 70 Kilometer Entfernung ein.
Übergabe des ZSH, Typ EC 135 T2i, in Brandenburg
Quelle: Mälchers, BBK
Seit dem 20. Dezember 2007 ist der neue Zivilschutz-Hubschrauber vom Typ EC 135 T2i stationiert.
Gemeinsam stellen die Johanniter-Unfall-Hilfe (Regionalverband Brandenburg Nordwest) und die brandenburgische Berufsfeuerwehr die Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten. Die Notärztinnen und Notärzte gehören der Abteilung für Anästhesie und Intensivtherapie des Städtischen Klinikums Brandenburg an.
