Navigation und Service

Christoph 17 - Kempten

Kempten verfügt seit September 1980 über einen Zivilschutz-Hubschrauber. Er ist unter dem Funkrufnamen Christoph 17 am Klinikum Kempten stationiert.

Der bayerische Hubschrauber ist sowohl bei Verkehrsunfällen, bei lebensbedrohlichen Erkrankungen, als auch bei der Berg- und Wasserrettung einsetzbar. Denn neben einer umfänglichen notärztlichen Ausstattung eines jeden Zivilschutz-Hubschrauber gehört am Standort Kempten auch eine Bergausrüstung dazu, sowie im Winter die Ausrüstung zur Suche von einer Lawine verschütteten Personen.

Das so genannte Rettungstauverfahren ist eine Besonderheit bei den orangefarbenen ZSH in der Alpenregion. Vor allem im Sommer kommt es bei Abstürzen im Gebirge zur Anwendung. Falls direkt am Unfallort eine Landung nicht möglich ist, werden mit diesem System das ärztliche Personal und die Bergretter zugebracht. So können die Bergretter an jedem noch so unzugänglichen Ort im Gebirge Patienten versorgen und ausfliegen. Bei diesem System handelt es sich um drei Seile mit den Längen von 15 Metern, 25 und 50 Metern, die miteinander kombiniert werden können. Daraus ergibt sich eine maximale Taulänge von 90 Metern.

Der Einsatzbereich von Christoph 17 erstreckt sich in einem Radius von ungefähr 50 km um Kempten. Mit 16 Notärztinnen und Notärzten (Fachrichtung Notfall- und Allgemeinchirurgie, Innere Medizin und Anästhesie) des Klinikum Kempten-Oberallgäu, 6 Rettungsassistenten des Bayrisches Rotes Kreuz und 14 Piloten der Bundespolizei-Ffliegerstaffel Oberschleißheim verfügt Christoph 17 über eine große Mannschaft. Träger des Kemptener ZSH ist der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Allgäu. Seit 2007 fliegt in Kempten der neue Zivilschutz-Hubschrauber vom Typ EC 135 T2i.

Weitere Informationen


Diese Seite:

Abonnieren

BBK

© 2005 - 2012 Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe