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SensTox

„Sensor-basierte und automatisierte Detektion von hoch- und niedermolekularen biologischen Toxinen“

Biologische Toxine – eine große Gruppe hoch- und niedermolekularer Substanzen von sehr unterschiedlicher Herkunft- sind eine ernst zu nehmende Gefahr für die menschliche Gesundheit. Vergiftungen mit Toxinen können durch natürliche Quellen, Unfälle, Handhabungsfehler aber auch durch eine Ausbringung durch kriminell motivierte Täter zu Stande kommen. Im Verdachtsfall ist eine genaue und schnelle Detektion zum Schutz der Betroffenen und der Einsatzkräfte notwendig. Allerdings ist die flächendeckende Verfügbarkeit systematischer Detektions- und Diagnostikfähigkeiten in Deutschland nur unzureichend bekannt und es fehlen etablierte Qualitätssicherungsmaßnahmen. Das Forschungsvorhaben SensTox soll dazu beitragen diese Lücke zu schließen.

In einem Konsortium aus der Bruker Daltonik GmbH, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, der Ludwig-Maximilians Universität München, der Medizinischen Hochschule Hannover sowie dem Robert Koch-Institut wird erstmals ein wesentlicher Teil der in Deutschland vorhandenen Expertise im Bereich biologischer Toxine gebündelt, um die Möglichkeiten der Toxindetektion in Deutschland zu untersuchen sowie innovative Lösungsansätze zur schnellen und sensitiven Detektion von hoch- und niedermolekularen Toxinen in einem automatisierten und robusten Vor-Ort-Sensorsystem zu präsentieren. Das Konzept, hoch- und niedermolekulare biologische Toxine mit einem einzigen Detektionssystem zu erfassen, ist weltweit einmalig und bislang technisch in keiner kommerziell verfügbaren Plattform realisiert. Das Projekt startete am 1. Dezember 2015 mit einer geplanten Projektlaufzeit von 3 Jahren.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (Logo)

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Fördermaßnahme Zivile Sicherheit - Schutz vor biologischen Gefahrenlagen und Pandemien, im Bereich Forschung für zivile Sicherheit gefördert.


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